Liverpools Titeljagd rollt diesen Sonntag ins Amex Stadium, und ehrlich gesagt, diese Brighton-Reise fühlt sich anders an. Es ist nicht nur ein weiteres Spiel. Es ist ein echter Test, ein echtes Stolpersteinspiel, besonders da Roberto De Zerbis Mannschaft ihren Rhythmus gefunden hat. Der Anstoß ist für 14 Uhr GMT angesetzt, und wenn Sie nicht vor Ort sind, überträgt TNT Sports 1 live für Zuschauer in Großbritannien. Sie können es auch über die discovery+-App streamen, was praktisch ist. Simon Hooper hat die Pfeife, und er muss scharf sein. Brighton zu Hause, selbst mit einigen Verletzungen, kann eine Herausforderung sein.
Schauen Sie, Liverpool führt die Liga an, mit 64 Punkten nach 28 Spielen. Das ist ein Punkt Vorsprung vor Arsenal und Manchester City. Jedes einzelne Spiel von nun an ist ein Pokalfinale, ein Klischee, klar, aber es stimmt für Jürgen Klopps letzten Tanz. Die Reds kommen von der FA-Cup-Viertelfinalniederlage gegen Manchester United – eine wilde 4:3-Niederlage nach Verlängerung im Old Trafford am 17. März. Das hat zweifellos geschmerzt, aber manchmal kann ein guter Schlag in den Magen die Konzentration schärfen. Davor haben sie Sparta Prag in der Europa League mit 6:1 geschlagen. Die Tore sind also da.
**De Zerbis Defensivdilemma (und Offensivflair)**
Brighton hingegen will sich von einer 1:0-Niederlage gegen die Roma in der Europa League am 14. März erholen, was bedeutet, dass sie mit einem Gesamtergebnis von 4:1 aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind. Davor besiegten sie Nottingham Forest am 10. März in der Liga mit 1:0 dank eines Tores von Pascal Gross. Sie liegen derzeit mit 42 Punkten auf dem 8. Platz der Premier League-Tabelle. Das ist solide, aber sie waren in dieser Saison hinten anfällig und kassierten 44 Tore in 28 Ligaspielen. Zum Vergleich: Liverpool hat nur 26 kassiert. Die Sache ist, Brightons Offensivtalent kann an einem guten Tag jede defensive Schwäche ausgleichen. Evan Ferguson, selbst mit 19, ist eine Herausforderung, und wenn Kaoru Mitoma Platz findet, wird Trent Alexander-Arnold alle Hände voll zu tun haben.
Apropos Verletzungen, beide Seiten haben ihre Probleme. Brightons Liste ist länger als ein Supermarktbon. Solly March (Knie), Kaoru Mitoma (Rücken), Jack Hinshelwood (Fuß), James Milner (Oberschenkel) und Joao Pedro (Oberschenkel) werden voraussichtlich alle ausfallen. Das ist ein großer Schlag, besonders Mitoma, der jede Abwehr knacken kann. Für Liverpool ist Alisson Becker (Oberschenkel) immer noch außer Gefecht, was bedeutet, dass Caoimhin Kelleher seinen Platz zwischen den Pfosten behält. Diogo Jota (Knie), Thiago Alcantara (Muskel) und Joel Matip (Kreuzbandriss) fallen ebenfalls aus. Andy Robertson hat sich gegen United eine leichte Verletzung zugezogen, aber es besteht eine gute Chance, dass er dabei ist. Darwin Núñez und Mohamed Salah kamen beide im Old Trafford von der Bank, daher sollten sie frisch und bereit für die Startelf sein.
Die Sache ist die: Brighton war in letzter Zeit ein Angstgegner für Liverpool. Sie besiegten sie letzte Saison im FA Cup in der vierten Runde mit 3:0 und spielten im Oktober in der Liga im Amex 2:2 unentschieden. Tatsächlich hat Liverpool in den letzten drei Premier League-Begegnungen Brighton nicht geschlagen. Das ist keine Statistik, die man übersehen sollte. De Zerbis System, mit seinem Spielaufbau von hinten und schnellen Übergängen, scheint Klopps Pressing-Spiel Schwierigkeiten zu bereiten.
Meine gewagte These? Liverpool lässt hier Punkte liegen. Keine Niederlage, aber ein frustrierendes 1:1-Unentschieden. Die Verletzungen bei Brighton sind hart, aber sie scheinen zu Hause gegen die Großen immer einen Gang höher zu schalten. Außerdem hatte Liverpool eine brutale Serie von Spielen, und Müdigkeit muss ein Faktor sein, selbst bei der Kaderbreite. Ich denke, Salah trifft, aber Brightons Widerstandsfähigkeit im Amex sichert eine Punkteteilung. Dieses Titelrennen geht bis zum Schluss, und diesen Sonntag wird es für die Reds etwas holpriger.